Wie man Immobilien im Ausland kauft: Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden für 2026

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Wie man Immobilien im Ausland kauft: Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden für 2026

Ein Zuhause im Ausland beginnt mit der Immobiliensuche. In der Praxis wird daraus eine Entscheidung über Zeit, Familie, Kapital und das Leben, das Sie führen möchten. Die Immobilie ist natürlich wichtig. Ebenso die Regeln, die sie umgeben.

Kurz gefasst: Der Kauf einer Immobilie im Ausland beginnt mit drei Fragen: Wofür soll das Zuhause dienen, was wird es tatsächlich kosten und wer schützt Ihre Interessen? Sind diese Antworten klar, wird der Prozess eine Frage der Reihenfolge: den Markt verstehen, die rechtliche Lage prüfen, die Finanzierung regeln und den Kauf abschließen, ohne sich von Eile leiten zu lassen.

Vielleicht entstand die Idee bei einem langen Mittagessen über dem Mittelmeer oder an einem Morgen in Amsterdam, wenn die Kanäle still sind und die Stadt besonders einladend wirkt. Kurz darauf vervielfachten sich die Browser-Tabs. Ein Haus auf Mallorca. Eine Wohnung in Paris. Etwas Ruhigeres vor den Toren Lissabons. Drei Versionen derselben Villa, angeboten von drei Agenturen zu drei verschiedenen Preisen.

Meist ist dies der Moment, in dem Wunschvorstellung auf den internationalen Immobilienmarkt trifft.

Der Kauf eines Hauses im Ausland ist durchaus machbar, vorausgesetzt die Reihenfolge stimmt. Die Herausforderung liegt darin, dass jeder Markt eigene Verträge, Steuern, Berufsrollen und lokale Gepflogenheiten hat. Viel der verfügbaren Informationen stammt zudem von Parteien mit Verkaufsinteresse. Der Makler, der Hypothekenanbieter und die Währungsfirma erfüllen jeweils eine klar definierte kommerzielle Funktion. Keiner ersetzt jemanden, dessen Verantwortung die Position des Käufers ist.

Der Prozess wird deutlich klarer, sobald Sie verstehen, was wann geschehen muss und wer für welchen Teil verantwortlich sein sollte.

Wie man Immobilien im Ausland kauft, ohne die Suche die Entscheidung bestimmen zu lassen

Der erste Schritt ist nicht die Wahl einer Immobilie, sondern die Entscheidung, was diese für Sie leisten muss.

Ein Familienwohnsitz, der nur einige Wochen im Sommer genutzt wird, erfordert eine andere Suche als eine europäische Geschäftsbasis, ein zukünftiges Hauptwohnsitz oder eine renditebringende Anlage. Jede Variante setzt eigene Prioritäten bei Erreichbarkeit, Privatsphäre, Instandhaltung, Vermietungspotenzial und langfristiger Flexibilität.

Beginnen Sie mit vier Entscheidungen: Zweck, Standortparameter, Zeitrahmen und Gesamtbudget. Das Budget sollte über den Kaufpreis hinausgehen und Steuern, Gebühren für Fachleute, sofortige Arbeiten, Möblierung, jährliche Besitzkosten, Währungsrisiken und eine realistische Reserve umfassen.

Überlegen Sie anschließend, wie die Immobilie in Ihr Leben passt. Ein Haus, das zwei Flüge, eine Fähre und eine saisonale Straße erfordert, mag bemerkenswert sein, aber Spontaneität gehört nicht zu seinen Stärken. Im Gegensatz dazu bietet eine Stadtwohnung möglicherweise exzellente Anbindung, aber weniger Raum, Privatsphäre und Flexibilität für längere Familienaufenthalte.

Ein klarer Suchauftrag schützt Sie vor einem der häufigsten Fehler beim internationalen Immobilienkauf: das beeindruckendste besichtigte Objekt zu wählen, statt dasjenige, das das ursprüngliche Ziel am besten unterstützt.

Eigentum und Aufenthaltsrecht sind getrennte Fragen

Viele etablierte europäische Märkte erlauben ausländischen Käufern den Erwerb von Wohnimmobilien. Die Regelungen sind jedoch nicht einheitlich.

Die Schweiz beschränkt Käufe durch ausländische Nichtansässige im Rahmen des Lex Koller. Österreich wendet Regelungen auf Bundes- und Landesebene an, während landwirtschaftliche Flächen, geschützte Objekte, Grenzgebiete und ausgewiesene Zweitwohnungszonen andernorts zusätzliche Einschränkungen mit sich bringen können.

Die Staatsangehörigkeit ist daher nur ein Teil des Bildes. Aufenthaltsstatus, Verwendungszweck, Immobilientyp und Eigentumsstruktur können alle beeinflussen, was Sie kaufen dürfen und unter welchen Bedingungen.

Der Besitz einer Immobilie gewährt nicht automatisch das Recht, das Land ganzjährig zu bewohnen. Spanien beendete im April 2025 seinen Investorenaufenthalt, einschließlich der immobiliengebundenen Variante. Portugal schloss Immobilienkäufe 2023 aus seinen qualifizierenden Investitionsaufenthaltsprogrammen aus. Griechenland bietet weiterhin eine immobiliengebundene Option an, allerdings gelten in mehreren begehrten Regionen höhere Mindestinvestitionsschwellen.

Die Frage des Aufenthaltsrechts sollte parallel zur Immobiliensuche geklärt werden, insbesondere wenn das Zuhause für die Vollzeitnutzung, den Ruhestand oder längere Aufenthalte vorgesehen ist.

Die Eigentumsstruktur verdient ebenso große Aufmerksamkeit. Der Kauf in persönlichem Namen, gemeinsam, über eine Gesellschaft oder eine andere Rechtsform kann Steuern, Erbschaft, Meldepflichten und den späteren Verkauf beeinflussen. Diese Entscheidungen sollten vor Abgabe eines Angebots getroffen werden, nicht erst nachdem eine Immobilie ausgewählt wurde.

Wie man Immobilien im Ausland kauft: Vom Suchauftrag bis zum Abschluss

Sobald Sie wissen, was Sie suchen und wie Ihre rechtliche Lage ist, wird der weitere Prozess deutlich leichter zu steuern. Die Details variieren je nach Land, doch die grundlegenden Schritte sind meist ähnlich.

Beauftragen Sie Personen, die Ihnen verpflichtet sind

Unabhängige Rechtsberatung ist der Ausgangspunkt. Ihr Anwalt sollte den Eigentumstitel prüfen, Verträge durchsehen, rechtliche Risiken identifizieren und Ihre Pflichten nach lokalem Recht erläutern. Er sollte ausschließlich Sie vertreten, nicht den Bauträger, die Makleragentur oder den Verkäufer.

Ein Personal Property Advisor erfüllt eine andere, aber ebenso wichtige Funktion. Der Anwalt schützt die rechtliche Position. Der Advisor sichert die Suche, das kaufmännische Urteil, die Verhandlungsstrategie und die Kontinuität des Kaufs.

Diese Unterscheidung ist wichtig in Märkten, in denen ein Vertreter des Verkäufers sich als Ratgeber für beide Seiten präsentiert. Er mag sachkundig, reaktionsschnell und professionell sein. Seine Verpflichtung bleibt jedoch dem Verkäufer und dem erfolgreichen Abschluss des Verkaufs verbunden.

Unabhängige Beratung beginnt mit der Klarheit darüber, wen jede Partei vertritt.

Suchen Sie den Markt, nicht nur die Portale

Internationale Immobilienportale sind nützlich, um grobe Preisniveaus, Architektur und Geografie kennenzulernen. Sie sind jedoch weniger zuverlässig als vollständiges Verzeichnis verfügbarer Immobilien.

Inserate können bei mehreren Agenturen doppelt gelistet, zu unterschiedlichen Preisen angeboten oder nach Verkauf weiterhin online sein. Im Premiumsegment erscheinen manche der besten Gelegenheiten nie öffentlich, sondern zirkulieren über vertrauenswürdige lokale Netzwerke, private Berater und etablierte Agenturkontakte.

Eine disziplinierte Suche kombiniert öffentliches Inventar, direkten Marktzugang und Off-Market-Möglichkeiten. Sie sollte zudem den Status der Inserate, Agenturbeziehungen und Besichtigungstermine vor Vereinbarungen prüfen.

Das ist wichtig, weil die erste Agentur, die einen Käufer einer Immobilie vorstellt, später eine Beteiligung an der Transaktion beanspruchen kann. Klare Vertretung von Anfang an kann Verwirrung über Agenturregistrierungen und Provisionsansprüche reduzieren.

Das Ziel ist nicht, möglichst viele Immobilien zu besichtigen, sondern den Markt so gut zu verstehen, dass jede Besichtigung wertvolle Erkenntnisse liefert.

Finanzierung vor Abgabe eines Angebots regeln

Finanzierungen für Nichtansässige sind in vielen europäischen Märkten verfügbar, wobei Kreditgeber oft eine höhere Anzahlung und umfangreichere Unterlagen verlangen als bei inländischen Käufern.

Einkommenswährung, Steuerwohnsitz, Alter, Herkunft der Mittel, Verwendungszweck der Immobilie und Gesamtvermögen können die Konditionen beeinflussen. In manchen Märkten vergeben Banken routinemäßig Kredite an internationale Käufer, anderswo ist die Kreditprüfung langsamer oder konservativer.

Mögliche Wege sind Hypotheken von Banken im Immobilienland, internationale Kredite über bestehende Banken, Privatbankfinanzierung oder Beleihung anderer Vermögenswerte.

Der Finanzierungsprozess sollte parallel zur Suche beginnen. Eine grundsätzliche Zusage hilft, das Arbeitsbudget zu bestätigen, stärkt die Käuferposition und verringert das Risiko, eine Anzahlung zu leisten, bevor die Mittel gesichert sind.

Die Wirkung eines Angebots verstehen

Ein Angebot kann in einer Rechtsordnung informell und in einer anderen rechtlich bindend sein. Vor Unterzeichnung, Abgabe oder Überweisung von Geld sollten Sie die Wirkung des Dokuments mit lokalem Rechtsbeistand klären.

Der Anwalt sollte die vorgeschlagenen Bedingungen, Finanzierungsregelungen, Behandlung der Anzahlung, Fertigstellungstermine und Due-Diligence-Fristen prüfen. Alle während der Verhandlungen getroffenen Annahmen sollten schriftlich festgehalten werden.

Nach Einigung auf die Konditionen erfolgt in vielen europäischen Ländern ein Reservierungsdokument oder Vorvertrag, gefolgt von einer Anzahlung. Fünf bis zehn Prozent sind in mehreren Märkten üblich, wobei Höhe und rechtliche Folgen variieren.

Ein Käufer, der außerhalb der vereinbarten Bedingungen zurücktritt, kann die Anzahlung verlieren. Ebenso kann ein Verkäufer, der nicht abschließt, Vertragsstrafen drohen. Die Details hängen vom lokalen Recht und der Vertragsprache ab.

Umfassende rechtliche und technische Due Diligence durchführen

Die Due Diligence sollte Eigentumsverhältnisse, Bauzustand und geplante Nutzung der Immobilie prüfen.

Die rechtliche Prüfung umfasst in der Regel Titel, Hypotheken, Belastungen, Dienstbarkeiten, Baugenehmigungen, Lizenzen, Grenzen und Einschränkungen. Bei Eigentumswohnungen gehören dazu auch Gemeinschaftsunterlagen, geplante Arbeiten, Rücklagen, Nebenkosten, Rechtsstreitigkeiten und Mietbeschränkungen.

Die technische Inspektion sollte Struktur, Feuchtigkeit, Dach, Versorgungseinrichtungen, Energieeffizienz und jüngste Veränderungen bewerten. Küstenimmobilien erfordern besondere Beachtung von Korrosion, Entwässerung und Witterungseinflüssen. Ländliche Häuser werfen oft Fragen zu Straßenanbindung, Wasserrechten, Kläranlagen und Grundstücksgrenzen auf.

Renovierungen verdienen besondere Aufmerksamkeit. Ein liebevoll gestaltetes Gästehaus, Pool oder Anbau kann zur Belastung werden, wenn erforderliche Genehmigungen fehlen.

Die Prüfung sollte auch bestätigen, dass die Immobilie wie vorgesehen genutzt werden darf. Lokale Vorschriften können Kurzzeitvermietungen, gewerbliche Nutzung, Umnutzung oder Änderungen an geschützten Gebäuden einschränken.

Geldtransfers über verifizierte Kanäle abwickeln

Die Abschlussmodalitäten unterscheiden sich je nach Land. In vielen Zivilrechtssystemen beglaubigt ein Notar die Urkunde, prüft bestimmte Aspekte der Transaktion, erhebt Steuern und veranlasst die Eintragung.

Ein Notar ist unparteiisch. Das bedeutet jedoch nicht, dass er als persönlicher Berater des Käufers fungiert. Ihr Anwalt bleibt verantwortlich für die Erläuterung der rechtlichen Folgen und den Schutz Ihrer Position.

Gelder sollten ausschließlich über den vom Anwalt, Notar oder der Abwicklungsstelle bestätigten regulierten Kanal transferiert werden. Zahlungsanweisungen sind stets telefonisch über eine vertrauenswürdige Nummer zu verifizieren. E-Mail-Abfang und betrügerische Änderungen von Bankdaten stellen bei hochpreisigen Transaktionen ein erhebliches Risiko dar.

Währungsplanung sollte vor dem Abschlusstag erfolgen. Eine Wechselkursänderung von zwei Prozent bei einem Kaufpreis von 2 Millionen Euro entspricht 40.000 Euro. Je nach Situation des Käufers können gestaffelte Überweisungen, Termingeschäfte oder geschützte Zielkurse Unsicherheiten reduzieren.

Nach Unterzeichnung der Urkunde bestätigen Sie, dass das Eigentum eingetragen, die relevanten Steuern bezahlt und die vollständigen Abschlussunterlagen aufbewahrt werden. Diese Dokumente sind für Jahresmeldungen, künftige Finanzierungen, Nachfolgeplanung und einen späteren Verkauf erforderlich.

Was kostet der Kauf einer Immobilie im Ausland wirklich?

Der Angebotspreis ist die Ausgangszahl, nicht das vollständige Budget.

In den wichtigsten europäischen Märkten sollten Käufer etwa 4 bis 13 Prozent über dem Kaufpreis für Grunderwerbsteuer, Stempelsteuer, gegebenenfalls Mehrwertsteuer, Rechtsberatung, Notar- und Eintragungsgebühren, Gutachten und Vertretung einplanen.

Die endgültige Summe hängt von Land, Region, Kaufpreis, Immobilientyp und Verwendungszweck ab. Neubauten können steuerlich anders behandelt werden als Wiederverkäufe. Hauptwohnsitze erhalten oft eine andere Behandlung als Zweitwohnungen oder Anlageobjekte.

Die folgenden Zahlen sind indikative Planungsspannen und sollten vor Abgabe eines Angebots bestätigt werden.

Jährliche Besitzkosten sollten ebenfalls frühzeitig berücksichtigt werden. Dazu zählen Grundsteuer, Nebenkosten, Versicherungen, Instandhaltung, Versorgungsleistungen, Sicherheit, Verwaltung und Steuer auf Mieteinnahmen.

Ein scheinbar günstiges Zuhause kann teuer im Unterhalt sein, besonders wenn es umfangreiche Grundstücke, Gemeinschaftseinrichtungen, private Zufahrtswege, Meeresnähe oder ständigen Personalbedarf umfasst.

Die Kosten für notwendige Arbeiten sollten vor dem Abschluss ebenfalls bewertet werden. Ein Gutachten kann Mängel aufzeigen, doch der Käufer benötigt verlässliche Kostenschätzungen und Kenntnis der lokalen Handwerkerverfügbarkeit. In stark saisonalen Destinationen ist der Zeitpunkt der Arbeiten oft ebenso wichtig wie der Preis.

Steuerliche Planung und Meldungen vor dem Kauf berücksichtigen

Eine grenzüberschreitende Immobilie kann Verpflichtungen im Land des Objekts und im Steuerwohnsitzland des Käufers auslösen.

Grunderwerbsteuer, Stempelsteuer oder Mehrwertsteuer können beim Erwerb anfallen. Während der Besitzphase können jährliche Grundsteuern und Steuern auf Mieteinnahmen relevant sein. Kapitalertrags-, Quellen-, Erbschafts- und Vermögenssteuern können später hinzukommen.

Die Steuerplanung sollte daher Kauf, Besitzdauer, Nachfolgeabsichten und voraussichtlichen Verkauf umfassen.

Für US-Personen müssen ausländische Mieteinnahmen und Kapitalgewinne möglicherweise dem Internal Revenue Service gemeldet werden. Ausländische Finanzkonten können ebenfalls Meldepflichten auslösen, wenn der Gesamtwert bestimmte Schwellen überschreitet.

Direkter Besitz ausländischer Immobilien wird meist anders behandelt als ein Auslandskonto oder Eigentum über eine ausländische Gesellschaft. Die Struktur ist entscheidend, und Beratung sollte vor Geldtransfers eingeholt werden.

Doppelbesteuerungsabkommen können das Risiko doppelter Besteuerung mindern, ersetzen aber nicht die Pflicht zur Meldung und Dokumentation. Ein grenzüberschreitender Steuerspezialist sollte die Situation in beiden Jurisdiktionen prüfen.

Die Fehler, die internationale Käufer am meisten kosten

Die teuren Fehler sind selten ungewöhnlich. Meist sind es gewöhnliche Entscheidungen, die zu schnell getroffen werden.

Der erste Fehler ist, die Struktur vom Objekt bestimmen zu lassen. Ein Käufer findet ein Zuhause, stimmt den Kaufpreis zu und fragt erst danach, wie es rechtlich gehalten werden sollte.

Der zweite Fehler ist, sich auf die Verkäuferseite für das vollständige Bild zu verlassen. Ein Makler kann die Immobilie erklären und den Verkauf unterstützen, vertritt aber den Verkäufer und das Ziel eines erfolgreichen Abschlusses.

Der dritte Fehler ist, Online-Inserate als vollständigen Markt zu betrachten. Doppelte und veraltete Einträge verzerren Preisvorstellungen, während private Gelegenheiten unsichtbar bleiben.

Ein weiterer häufiger Fehler ist, sich auf Titel und Steuern zu konzentrieren und das Gebäude selbst zu unterschätzen. Feuchtigkeit, Küstenkorrosion, Stützmauern, veraltete Versorgungseinrichtungen und nicht genehmigte Arbeiten können die Wirtschaftlichkeit des Kaufs erheblich verändern.

Käufer verlieren auch oft die Kontrolle über das Budget, wenn sie die Währungsumrechnung bis zum Abschluss aufschieben. Wechselkurse können sich während der rechtlichen Prüfung ändern und einen vereinbarten Kaufpreis in eine variable finanzielle Verpflichtung verwandeln.

Schließlich kann eine beeindruckende Adresse eine schwache Entscheidung nicht korrigieren. Der beste Auslands-Kauf ist die Immobilie, die dem Suchauftrag entspricht, die Due Diligence besteht und auch nach der ersten Begeisterung überzeugt.

Wie ein Personal Property Advisor den Kauf zusammenführt

Ein Personal Property Advisor ersetzt nicht Ihren Anwalt, Steuerspezialisten, Gutachter oder Kreditgeber, sorgt aber dafür, dass alle Experten auf dasselbe Ziel hinarbeiten: die richtige Immobilie, zu den richtigen Konditionen, ohne das ursprüngliche Suchprofil aus den Augen zu verlieren.

Er gewährleistet Kontinuität in einem Prozess, der sonst fragmentiert verlaufen kann. Von der Definition der Suche und dem Zugang zu passenden Objekten über die Wertermittlung, Verhandlungsführung bis zur Koordination der Due Diligence hält Ihr Advisor die Gesamtstrategie zusammen, während jeder Spezialist sein Fachgebiet bearbeitet.

Das ist besonders wichtig beim Kauf im Ausland. Unterschiedliche Rechtssysteme, ungewohnte Marktpraktiken und mehrere professionelle Parteien können Verantwortlichkeiten verwischen und Entscheidungen verzögern. Beratung kommt oft aus verschiedenen Richtungen, doch kein einzelner Spezialist trägt die Gesamtverantwortung.

Ein Personal Property Advisor bietet Ihnen einen unabhängigen Ansprechpartner, der den gesamten Kauf versteht, Ihre Interessen vertritt und sicherstellt, dass Entscheidungen mit dem ursprünglichen Ziel verbunden bleiben.

Er kann Angebotspreise anhand von Marktdaten hinterfragen, Informationslücken erkennen, Besichtigungen koordinieren, die Kommunikation zwischen Parteien managen und den passenden Spezialisten hinzuziehen, wenn eine Frage außerhalb seines Fachgebiets liegt.

Diese Unabhängigkeit ist auch in Verhandlungen wichtig. Der Advisor schützt nicht die Position des Verkäufers oder sichert eine Vermittlungsprovision. Seine Aufgabe ist es, die Gelegenheit aus Käufersicht zu bewerten und entsprechend zu beraten, auch wenn die richtige Empfehlung ein Rückzug ist.

Für Baerz & Co Kunden beginnt diese Unterstützung vor der ersten Besichtigung und endet erst mit der erfolgreichen Eigentumsübertragung.

Ein durchdachter Kauf beginnt mit besseren Fragen

Immobilienkauf im Ausland zu lernen bedeutet weniger, jedes lokale Verfahren zu beherrschen, als vielmehr die Reihenfolge zu kontrollieren.

Definieren Sie den Zweck. Klären Sie die rechtliche Lage. Legen Sie das vollständige Budget fest. Beauftragen Sie unabhängige Berater. Suchen Sie über öffentliche Inserate hinaus. Regeln Sie die Finanzierung frühzeitig. Prüfen Sie die Immobilie rechtlich, technisch und kaufmännisch. Schließen Sie den Kauf über verifizierte Kanäle ab und bewahren Sie die vollständigen Unterlagen auf.

Richtig gehandhabt sollte der Prozess gemessen und nicht dramatisch wirken. Die Dramatik gehört in die Aussicht, die Architektur und den ersten Abend mit offenen Türen. Im Vertrag hat sie keinen Platz.

Ein Baerz & Co Personal Property Advisor koordiniert Suche und Kauf aus Käufersicht, nutzt lokale Marktexpertise und hält ein klares Suchprofil im Zentrum jeder Entscheidung.

Häufig gestellte Fragen zum Kauf von Immobilien im Ausland

Kann ein US-Bürger Immobilien in Europa kaufen?

Ja. US-Bürger können in vielen europäischen Ländern Wohnimmobilien erwerben, darunter Niederlande, Spanien, Frankreich, Italien, Portugal und Griechenland. Einschränkungen können für bestimmte Standorte, Grundstückskategorien oder Immobilientypen gelten. Schweiz und Teile Österreichs erfordern besondere Vorsicht. Eigentum an Immobilien gewährt nicht automatisch Aufenthaltsrecht, daher sollten Einwanderungsregeln separat geprüft werden.

Welches Land ist für Ausländer am einfachsten, um Immobilien zu kaufen?

Es gibt kein einzelnes einfachstes Land. Niederlande, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland verfügen alle über etablierte Transaktionssysteme, doch Kosten, Finanzierungsanforderungen und lokale Abläufe unterscheiden sich. Der reibungsloseste Kauf wird meist durch verlässlichen lokalen Rechtsbeistand, klare Dokumentation und unabhängige Käufervertretung unterstützt.

Gewährt der Kauf einer Immobilie im Ausland Aufenthaltsrecht?

In der Regel nicht. Eigentum und Aufenthaltsrecht sind getrennte Rechtsfragen. Spanien beendete im April 2025 sein Investorenvisum, Portugal schloss Immobilienkäufe 2023 aus seinen qualifizierenden Investitionsaufenthaltsprogrammen aus. Griechenland bietet weiterhin eine qualifizierende Immobilienoption an, allerdings mit höheren Mindestinvestitionsschwellen in mehreren gefragten Regionen.

Kann man eine Hypothek für eine Immobilie im Ausland bekommen?

Ja, allerdings können Nichtansässige mit niedrigeren Beleihungsgrenzen, strengeren Bonitätsprüfungen und zusätzlichen Unterlagen konfrontiert sein. Optionen umfassen lokale Hypotheken, internationale Kredite, Privatbankfinanzierung oder Beleihung anderer Vermögenswerte. Die Finanzierung sollte vor Abgabe eines Angebots geregelt werden, insbesondere wenn der Vorvertrag die Anzahlung gefährdet.

Wie lange dauert der Kauf einer Immobilie im Ausland?

Ein unkomplizierter europäischer Kauf dauert oft etwa drei bis sechs Monate von der Annahme des Angebots bis zum Abschluss. Die Dauer hängt vom Land, der Finanzierung, rechtlichen Prüfungen, Gutachten, Bauakten und der Bereitschaft der Parteien ab. Ein finanzierter Kauf mit Titelfragen, Renovierungsgenehmigungen oder komplexer Eigentumsstruktur kann länger dauern.

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